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Vergebung nach vier Gipfeln

Jedes Jahr am zweiten Freitag nach Ostern begeben sich in Mittelkärnten tausende Pilger auf den traditionellen Vierbergelauf. Dabei erstürmen sie vier Berggipfel, 50 Kilometer und 2.500 Höhenmeter in etwa 16 Stunden – und alles nur, um ihre Sünden loszuwerden.
Um Mitternacht beginnt vom Magdalensberg der Pilgermarsch. Unter Glockenläuten und mit entzündeten Fackeln, folgen die Teilnehmer dem Vorbeter in die Nacht hinaus. „Jeder Vierbergler weiß, es ist zwar ein sehr anstrengendes Brauchtum, aber auch ein wunderschönes“, so beschreibt ein Teilnehmer den Pilgerlauf. „Wenn die ersten Anstiege geschafft sind, entschädigt die aufgehende Sonne am Ulrichsberg mit der atemberaubenden Aussicht auf Klagenfurt für die Strapazen.“ Krönender Abschluss der Pilgerwanderung ist am Abend der Lorenziberg.

Während der Wanderung sammeln viele Pilger das sogenannte Berglerlaub, Zweige immergrüner Pflanzen, die geweiht und später für religiöse Rituale verwendet werden. Auch Getreidekörner tauscht man gerne gegen eine Handvoll geweihter Körner. Sie werden unter das Saatgetreide gemischt und sollen eine reiche Ernte bescheren. Fleißigen Pilgern, die dreimal am Vierbergelauf teilnehmen, verspricht die Legende einen sicheren Platz im Paradies. Und so schnüren jedes Jahr erneut viele Pilger ihre Wanderschuhe, denn die Legende besagt auch, dass der Brauch des Vierbergelaufs niemals aufhören darf, sonst würde die Welt untergehen.

Die nächste Wallfahrt startet mit der Mitternachtsmesse auf dem Magdalensberg am 20. April 2012.

Weitere Informationen zum Vierbergelauf finden Sie hier

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